Lifestyle

Vegane Ernährung, nur ein Trend oder steckt mehr dahinter ?

Kerstin Hübner - Lifestyle
Ist die vegane Ernährung wirklich gesund und was hat es genau damit auf sich. Alle Vor und Nachteile sowie tolle Rezepte in unserem neuen Artikel
Bild: Aquir;Javier Brosch / Shutterstock.com

Es ist in vieler Munde, es ist ein Trend, es ist in den Medien– kurz gesagt: man hört so gut wie überall davon.

Vegan leben, vegan essen, vegan sein. Doch was bedeutet das eigentlich und was darf man alles essen? Genau das werde ich euch in diesem Artikel beantworten.

Vegan essen, das heißt auf tierische Produkte zu verzichten. Anders als bei Vegetariern, die kein Fleisch, aber zum Beispiel Milch und Eier essen, verzichten Veganer auf alle Produkte die von einem Tier stammen. Butter, Käse, Milch und Co. zählen dazu und werden aus der Ernährung weggelassen. Auch alle Lebensmittel, in deren Herstellung tierische Produkte verwendet wurden wie z.B. Nudeln (mit Ei) werden nicht gegessen.

Doch was kann man denn nun essen?

Wer jetzt denkt, da bleibt einem fast nichts mehr übrig, den kann ich zum Glück beruhigen. Neben vielen Gemüse- und Obstsorten, die grundsätzlich eine gute Beilage sind, gibt es etliche Lebensmittel, die man essen darf. Dazu gehören Urkörner wie beispielsweise Quinoa oder auch Hafer. Genau diese neuen Zutaten zeigen einen weiteren Vorteil der veganen Lebensweise: Man fängt an wirklich über sein Essen nachzudenken.

Das Kochen wird kreativer, da man viele neue, nährstoffreiche Zutaten entdeckt (Bulgur, Chia Samen, Leinsamen etc.), neu kombiniert und verarbeitet. Außerdem werden bekannte Zutaten neu erfunden: Aus Zucchinis werden beispielsweise Zoodles. Mit einem speziellen Schäler wird die Zucchini in feine Streifen geschnitten, sodass sie ähnlich wie Spaghetti aussehen. Diese und viele weitere tolle Einblicke in aktuelle Trends und spannenden Themen sowie leckere Rezeptideen wirst du in Kürze hier auf unserem Blog finden., wie z.B. unser Artikel "Veganes Eis - super lecker, erfrischend und mega gesund"!

1 mal die Woche Vegan kochen ist ein guter Anfang

Vegan sein heißt, verzichten aber gleichzeitig seinen Körper zu bereichern, man setzt sich bewusst mit Nahrung und Leben auseinander. Was ebenfalls ein entscheidender Punkt ist: Man tut seinem Körper etwas Gutes.

Die Motive warum manche Menschen komplett vegan leben sind unterschiedliche. Die Ethik, die Umwelt, der Tierschutz und die eigene Gesundheit werden am häufigsten genannt. Man isst weniger verarbeitetes und dafür viel mehr frische Sachen. Am besten einfach mal anfangen und spüren was sich verändert.

Der VeggiTrend positioniert sich immer stärker, ein Umdenken hat begonnen, viele Menschen achten wieder bewusster auf ihre Lebensweise und ihre Essensgewohnheiten.

Last but not least habe ich hier drei vegane Rezepte für euch. Jetzt könnt ihr sofort in die Küche gehen und ein veganes Rezept umsetzen. Dabei stellt ihr sicherlich fest, wie einfach und vor allem lecker es ist, vegan zu kochen. In dem Sinne: Viel Spaß und guten Appetit!

Veganes Rezept 1: Bunte smoothie Bowl

Zutaten: 

  •  1 Banane
  •  200 g Himbeeren
  •  250ml Wasser
  •  Haferflocken
  •  Chia Samen  

Zubereitung:

  1. Die Banane in Stücke schneiden und in den Mixer geben.
  2. Nun noch die Himbeeren hinzugeben. Hierbei könnt ihr wahlweise frische oder TK-Himbeeren verwenden.
  3. Wasser hinzufügen und gut durchmixen.
  4. Die Bowl in eine Schüssel geben und mit Haferflocken, Früchten und Chia-Samen belegen. Guten Appetit!

Veganes Rezept 2: Zucchininudeln

Zutaten:

  • 1 Zucchini
  • 1 handvoll Cocktailtomaten
  • Pinienkerne
  • Olivenöl, Pesto, Pfeffer, Kräuter, Salz

Zubereitung:

  1. Die Zucchini mit einem speziellen Zucchini Schneider in feine Spaghetti schneiden.
  2. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, dann die Zucchininudeln hinzugeben und anbraten.
  3. Die Cocktailtomaten werden halbiert und mit den Pinienkerne in die Pfanne gegeben.
  4. Nun noch alles gut würzen und etwas ziehen lassen. Guten Appetit!

Veganes Rezept 3: Würzige Pancakes

Zutaten: 

  • 150 g Mehl (gerne Vollkornmehl)
  • 50 g Cashewnüsse
  • 250 ml Sojamilch/ Wasser
  • 2 TL Backpulver
  • Olivenöl, Salz, Pfeffer, Oregano, Kräuter der Provence

Zubereitung: 

  1. Die Cashewnüsse klein hacken und zusammen mit den anderen Zutaten in einer großen Schüssel vermengen.
  2. Falls ihr Kräuter aus dem Garten habt, greift reichlich zu, ansonsten könnt ihr Bio Kräuter aus dem Supermarkt nehmen. Die Kräuter geben den Pancakes den Geschmack und sorgen für die gewisse Würze.
  3. Sobald der Teig gut vermengt ist, könnt ihr etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den Teig in die Pfanne geben. Die Größe der Pancakes könnt ihr dabei individuell gestalten.
  4. 3-4 Minuten von jeder Seite anbraten, dann drehen.
  5. Belegen könnt ihr die Pancakes mit allem, was das Herz begehrt z.B. Avocado oder Tomaten. Viel Spaß beim Ausprobieren und guten Appetit.

Wir vergeben 3 von 3 dots

Um zum Abschluss ein Beispiel zu geben: Dein Auto würdest du doch auch nicht mit einem falschen Treibstoff tanken. Warum achtet man also nicht auch bei dem eigenen Körper darauf, dass er genau die Stoffe bekommt, die er braucht? Vegan leben und kochen heißt bewusst zu kochen und sich und seinem Körper damit etwas Gutes zu tun.

Timo Bauer, CEO von 3dots lebt seit Februar 2015 vegan, aus genau diesem Grund sind in unserer App die meisten Food Pictures Vegan oder Vegetarisch. Timo sagte dazu:

"Ich bin begeistert von der veganen Ernährung. Ich habe mehr Energie und mein Schlaf ist viel besser, ich arbeite meistens 14 Stunden am Tag, ich möchte optimal funktionieren um optimale Ergebnisse zu produzieren."

Wie bei jeder Ernährungsform muss auf eine abwechslungsreiche Ernährung geachtet werden. Der Veganer sollte sich über das Thema Vitamin B12 informieren, da es hierbei einiges zu beachten gibt.

 

 

Vielen Dank fürs aufmerksame Lesen

Ich hoffe euch hat mein Artikel gefallen. Hinterlasst mir ruhig alle offenen Fragen und schaut doch mal auf meinem Blog vorbei.

Noch ein Tipp: Ein super beliebtes Buch, auch bei den Allesessern, ist das Buch "Vegan for fun" von Attila Hildmann. 

Alles Gute, eure Kerstin <3

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